Peak PerformancePre Workout BoosterTest und Erfahrungen
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Peak Epic Rage – der neue Stim Booster von Peak im Test

Hardcore und trotzdem 100% legal sowie gesundheitlich unbedenklich?! Ob das geht, haben wir ausführlich getestet.

Peak Epic Rage – der neue Stim-Booster von Peak International – seit der Fibo 2019 endlich erhältlich! Vor etwa einem Jahr hatten wir das Vergnügen den Pump-Booster von Peak „EPIC Pump“ zu testen und waren von der kompromisslosen Zusammensetzung ausschließlich wirkungsstarker Inhaltsstoffe in relevanter Dosierung und der daraus resultierenden beachtlichen Wirkung sehr begeistert. Mit dem Epic Rage folgt das Pendant dazu, ein genauso kompromisslos zusammengestellter und dosierter Stim-Booster von Peak, was die Erwartungen an die Wirkung hoch hält. Was die Erwartungen ebenfalls recht hoch hält, ist die Tatsache, dass der gute Holger Gugg an der Entwicklung maßgeblich beteiligt war.

Angekündigt wurde der Epic Rage bereits vor der Fibo als wichtigste Neuerscheinung im Sortiment von Peak mit einem sehr coole Teaser Video. Im Video sieht man wie PEAK-Athleten sich den Epic Rage reinschütten und das Training Nnach  der Einnahme förmlich eskaliert. Was in dem Video auch zu sehen war, ist, dass wohl nicht nur die Wirkung, sondern auch der Geschmack Hardcore ist. Mike Sommerfeld verzieht nach den ersten Schlücken förmlich das Gesicht und schüttet den Rest einfach nur noch in sich herein.

Obwohl der Epic Rage als Hardcore Booster beworben wird, sind seine Inhaltsstoffe 100% legal und keinerlei verbotene Amphetaminderivate enthalten. Epic Rage soll die Wachheit, Energie,  Ausdauer UND auch den Fokus extrem steigern. Ob legale und gesundheitlich unbedenkliche Inhaltsstoffe trotzdem „Hardcore“ wirken können, erfährst du in unserem Test. Zudem gehen wir auf wirklich alle Wirkstoffe ein und haben die Studienlage dazu gecheckt. 

💪🏻Genug Palaber, ran an die Fakten!💪🏻

Peak Epic Rage Test
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ProduktkategorieEU Hardcore Booster
HerstellerPeak International
Inhalt300 Gramm
Portionen20 Portionen
GeschmacksrichtungenGinger Lemon
Einnahmeempfehlung15 Gramm pro Einnahme
Direkt zum Fazit unseres Tests

EPIC RAGE – Inhaltsstoffe und Dosierungen im Detail Test

Entgegen dem aktuellen Trend der überschaubaren Inhaltsstoffe von Pre Workout Produkten, sind im EPIC RAGE insgesamt 15 relevante Wirkstoffe und noch Vitamin B6 und B12 enthalten. Neben den Wirkstoffen finden wir natürlich noch Süßungsmittel in Form von unbenklicher Sucralose und Acesulfam-K, sowie Aroma. Was wir gar nicht finden können, sind irgendwelche Füllstoffe wie Maltodextrin oder Dextrose.

Auf die neueren Wirkstoffe, die in nicht vielen Pre Workout Boostern enthalten sind bzw. deren Kombination besondere Synergieeffekte mit sich bringen, gehen wir an dieser Stelle etwas mehr im Detail ein. Die üblichen Verdächtige werden danach kurz und knapp abgearbeitet. Am Ende des Reviews findest du unter Quelle noch einige Studien zur Wirkung der einzelnen Wirkstoffe.

Die Stim-Kombi aus Koffein, Synephrin, Theobromin und L-Theanin

Im EPIC RAGE haben wir nicht gleich einige Stimulanzien enthalten, die Energie und Kraft geben sollen. Neben der wohl bekanntesten Stimulanzien, dem Koffein, was mit L-Theanin kombiniert wird, um die Wirkung zu begünstigen und Nebenwirkungen bei hohen Dosierungen zu verhindern, finden wir noch Synephrin aus Bitterorangen Extrakt und Theobromin aus dem Extrakt der Kakaobohne. Die Dosierung von Koffein ist insgesamt mit 350mg sehr ordentlich und nahe an der täglichen Maximaldosis von Koffein. Durch die 250mg L-Theanin dürfte aber trotz der hohen Einzeldosis die unangenehmen Nebenwirkungen ausbleiben. In Studien wurde Koffein mit L-Theanin in der Regel im Verhältnis 1:1 bis 1:2 dosiert. Beim Epic Rage liegen wir etwas darunter.

Bei Synephrin handelt es sich um eine chemisch und pharmalogische Verwandte zum verbotenen Ephedrin. Synephrin wirkt durch eine Erhöhung des Stoffwechsels leistungssteigernd und verstärkt seine Wirkung in Kombination mit Koffein. Bei Synephrin liegt die optimale Dosierung bei 20mg bis maximal 50mg, wobei bei 50mg die viele wohl schon mit Nebenwirkungen, wie Kopfschmerzen und Schweißausbrüchen rechnen müssen.  Besonders in Kombination mit der hohen Menge an Koffein. Im Epic Rage haben wir 27mg, was definitiv in der Zusammensetzung mit weitern Stimulanzien ausreichend ist.

Theobromin findet man schon seltener. Dabei handelt es sich um eine psychotrope Substanz. Psycho….was? Psychotrope Substanzen stellen einer Unterart der Stimulanzien dar. Von der chemischen Struktur ist es ähnlich dem Koffein und wirkt wie dieses anregend auf das Nervensystem. Es wirkt etwas schwächer als Koffein, dafür aber länger und zudem noch stimmungsaufhellend. Zur Dosierung von Theobromin haben wir Studien gefunden, die mit 250mg bis 1000mg durchgeführt wurden. Bei den 250mg, die im Epic Rage enthalten plus noch weitere Stims, dürfte man auch hier ausreichend dosiert haben.

DMAE und Alpha GPC für maximalen Fokus und Konzentrationsleistung

Neben einer Wirkstoffkombination mit stimulierenden Effekt, sind noch einige Inhaltsstoffe enthalten, die für einen gesteigerten Fokus sorgen sollen.

Hierzu gehört DMAE. Unter dieser Abkürzung verbirgt sich der Begriff Dimethylaminoethanol. Nicht zu verwechseln mit den verbotenen Amphetaminderivaten DMAA, DMBA oder DHMA! Es handelt sich um ein Nootropika, das die Leistungsähigkeit unseres Gehirns vielschichtig verbessern kann. Dies wird über eine Steigerung der Konzentration des Neurotransmitters Acetylcholin erreicht. In Untersuchungen hat sich die Wirkung in Form von einer gesteigerten Gedächtnisleistung, Konzentrationssfähigkeit und Antrieb sowie einer reduzierten Ermüdung und depressiven Verstimmung gezeigt. Mit einer Dosierung von 500mg ist man im unteren Bereich der Menge die in Studien verwendet wurde. Da aber noch weitere nootropisch wirkenden Substanzen enthalten sind, ist die Dosierung hier optimal.

Ähnliche dem DMAE wirkt auch das Alpha GPC. Es erhöht ebenfalls die Cholinkonzentration und stimuliert so den Bereich in unserem Gehirn, der allgemein für die kognitiven Leistungen relevant ist. Alpha GPC gilt sogar als einer der potentesten Stoffe, wenn es um die Steigerung der Cholinkonzentration geht, da es die Blut-Hirnschranke problemlos überwinden kann. Alpha GPC ist mit 400mg im EPIC RAGE dosiert. Einzeln wird Alpha GPC in der Regel mit 300-400mg dosiert, in Kombination mit anderen Nootropika mit 150mg bis 250mg. Soll heißen, mit 500mg DMAE in Kombination mit 400mg Alpha GPC dürften selbst die schweren Jungs unter uns ausreichend versorgt sein.

Weitere Wirkstoffe im Überblick

Da im EPIC RAGE noch eine Vielzahl weiterer Inhaltsstoffe enthalten sind, die recht ähnlich wirken, werden wir diese hier nur kurz aufgreifen, damit unser Test hier nicht in Theorieunterricht ausartet.

 

N-Acetyl-Tyrosin ist die Aminosäure, die stimmungsaufhellend und Konzentrationssteigernd wirkt. In diversen Studien konnte Tyrosin bereits zeigen, was es kann. Mit 3.000mg ist man hier bestens versorgt. Viele Konkurrenzprodukte sind hier wesentlich geringer dosiert (unter 1.000mg).

Glycin ist so ein Allrounder, der an sehr vielen Prozessen beteiligt ist. In einem Pre-Workout Booster kommt vor allem die unterstützende Wirkung bei der Steigerung der Leistungsfähigkeit unseres zentralen Nervensysmtems zum tragen. So kann Glycin unsere geistige Leistungsfähigkeit und unsere Stimmung positiv beeinflussen, sofern unser Körper gerade nicht genug der Aminosäure zur Verfügung hat. Die Dosierung von 1.700mg ist moderat und ausreichend.

Grüntee-Extrakt wirkt durch das enthaltene Koffein und L-Theanin, sowie den sekundären Planzenstoff EGCG positiv auf die mentale Aufmerksamkeit sowie den Fettstoffwechsel. Als Dosierung werden 200mg bis 500mg pro Tag empfohlen. Da wir im EPIC RAGE 500mg enthalten haben, ist auch dieser optimal dosiert.

Rhodiola Rosea Extrakt wirkt allgemein leistungssteigernd und stimmungsaufhellend. In diversen Studien konnte nach Einahme eine Verbesserung der körperlichen und kognitiven Leistungsfähigkeit festgestellt werden. In Studien wurden Dosierungen im Bereich von 100mg bis 500mg verwendet. Im EPIC RAGE sind 500mg, also ausreichend Rhodiola Rosea Extrakt enthalten.

Panax Ginseng Extrakt ist wohl der bekannteste pflanzliche „Brain Booster“. Neben eine Steigerung der Denk- und Konzentrationsleistung wirkt Ginseng noch positiv auf stressbedingte Erscheinungen sowie auf die allgemeine Gesundheit. Nicht umsonst zählt es als kleines Allheilmittel. Beim Panax Ginseng handelt es sich um die hochwertigste Form des Ginseng. Der Panax Ginseng Extrakt wird in der Regel mit um die 200mg dosiert. Enthalten sind im EPIC RAGE 400mg. Auch hier wieder top dosiert!

Shisandra Shinensis Extrakt ist ebenfalls ein Simmungsaufheller. Bei diesem Extrakt ist der Gehalt des Wirkstoffes Schizandrol A entscheidend. Da diese nicht angegeben ist, können wir nur spekulieren. Allgemein wird bei Shisandra Shinensis Extrakt von einer relevanten Dosierung ab 100mg gesprochen. Auch wenn wir hier keine Angabe über den Shizandrol A Gehalt finden, kann man mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass bei 300mg genug enthalten ist.

Ginkgo Biloba Extrakt ist besonders für seine konzentrationssteigernde Wirkung bekannt. Dies wird durch eine verbesserte Durchblutung des Gehirns erreicht. In placebokontrollierten, randomisierten Studien konnte die Wirkung von Ginkgo Biloba Extrakt nachgewiesen werden. In diesen wurden Dosierungen von 120mg bis 360mg verwendet. Die besten Ergebnisse sind im Bereich 240mg bis 360mg verzeichnet worden. Da im EPIC RAGE 250mg enthalten sind, ist man auch mit diesem Wirkstoff gut versorgt.

Ingwer Extrakt hat keine direkte leistungssteigernde Wirkung, jedoch deuten aktuelle Studien darauf hin, dass der konzentrierte Extrakt des Ingwers Muskelschmerzen lindern kann. Dies kommt einem natürlich insofern zu Gute, dass die schmerzbedingte Muskelermüdung verzögert werden kann.

Piperin verbessert allgemein die Bioverfügbarkeit von Wirk- und Nährstoffen und ist als einer der potentesten Bioenhancer bekannt. Es gibt Wirkstoffe, wie z.B. Curcumin, die erst durch Piperin überhaupt bioverfügbar werden. 5mg sind hier bereits ausreichend.

Positiv: Keinerlei Füllstoffe und trotz der Fülle an Inhaltsstoffen sind allesamt klinisch relevant dosiert. Die Wirkstoffe, die über keine Synergieeffekte verfügen sind maximal dosiert und die, die über Synergieeffekte mit anderen Wirkstoffen verfügen, sind so dosiert, dass keine Überdosierung vorliegt.
Negativ: Möglicherweise kann die Fülle an Nootropika und Stimulanzien für empfindliche Personen etwas zu stark sein. Wir empfehlen hier besonders bei Frauen und leichtgewichtigeren Männern mit einer halben Portion zu beginnen.

Die Wirkstoffe mit Dosierungen in der Übersicht

Vorbildlich transparent gibt Peak beim Epic Rage alle Inhaltsstoffe auf das Milligramm genau an. Wobei man bei diesem Fest der Wirkstoffe samt ziemlich geiler Dosierungen auch nichts verstecken braucht. Wer sich mit Stimulanzien und Nootropika auskennt, braucht sich nur die Tabelle anschauen und weiß, was ihn erwarten wird.

Inhaltsstoffepro Portion (2 Scoops – 15 Gramm)
Vitamin B63.00 mg
Vitamin B121.50 µg
N-Acetyl-Tyrosin3000 mg
Glycin1700 mg
Grüntee Extrakt500 mg
davon EGCG225 mg
Dimethylaminoethanol500 mg
Rhodiola Rosea Extrakt500 mg
Bitterorangen Extrakt450 mg
davon Synephrin27 mg
Alpha-GPC400 mg
Panax Ginseng Extrakt400 mg
Koffein (Gesamt)350 mg
Shisandra Shinensis Extrakt300 mg
Theobromine250 mg
L-Theanin250 mg
Ginkgo Biloba Extrakt250 mg
Ingwer Extrakt220 mg
Piperin5.00 mg

 

Die Verpackung des Epic Rage im Test

Die Dose ist von der Größe optimal bemessen und qualitativ hochwertig. Es handelt sich um die selbe Dose wie z.B. bei den EPIC EAAs oder auch den EAAs von HBN, womit diese natürlich schon stapelbar sind. Das Etikett ist im klassischen PEAK Booster Design. Aggressive, dunkel und auffallend. Vielleicht nicht jedermanns Geschmack, aber es spiegelt den Inhalt visuell ganz gut wider.

Wo wir gerade beim Etikett sind… Sämtliche Angaben sind gut leserlich und übersichtlich aufgedruckt. Die Geschmacksrichtung „GINGER LEMON“ ist direkt und dem Produktnamen ersichtlich. Sämtliche Inhaltsstoffe sind bis auf das Milligramm tabellarisch angegeben. Hier wird nichts verschleiert. Ganz ehrlich, bei den Inhaltsstoffen und Dosierungen stellt die offenen Angabe die beste Werbung dar. Wer sich etwas auskennt, der schaut sich die Tabelle an und weiß, dass das Ding funktionieren wird.

In der Dose befindet sich ein optimal bemessener Dosierlöffel und auch ein großes Dry-Pack, dass das zeitnahe Verklumpen des Pulvers verhindert. Der Dosierlöffel fasst, wie angeben, ziemlich genau 7,5g. Auf dem Deckel ist nochmal der wichtig Warnhinweis bzgl. des erhöhten Koffeingehalts. Insgesamt gibt es nichts auszusetzen.

In der schwarzen Dose mit auffallendem Design sind 300g und somit 20 Portionen enthalten. Aktuell ist nur der Geschmack Ginger Lemon (Ingwer-Limone) erhältlich.

Verpackung des Epic Rage von Peak
Sehr gelungenes Design beim Epic Rage von Peak
Gut leserliche Darstellung der Inhaltsstoffe beim Epic Rage
Die aktiven Inhaltsstoffe sind sehr gut leserlich in tabellarischer Form dargestellt.


Epic Rage von Peak in Ginger Lemon im Geschmacks-Test

Im Teaser Video zum Release des Epic Rage wird der Geschmack als nicht gerade lecker angedeutet. Wir müssen sagen, dass wir es ziemlich löblich finden, dass hieraus kein Hehl gemacht wird und im Gegensatz zu anderen Hersteller nicht hochgestapelt wird.

Der Geschmack Ginger Lemon ist schon etwas speziell. Man schmeckt ganz klar die hohe Dosierung der ganzen bitter schmeckenden Wirkstoffe heraus. Was wenig verwundert, wenn knapp 10g nicht lecker schmeckende Inhaltsstoffe pro 15g Portion enthalten sind. Klar hätte man noch die gleiche Menge an Füllmittel hinzugeben können, um den Geschmack aufzubessern. Da hierzu aber in der Regel Dextrine und Dextrose zum Einsatz kommen, würde der Epic Rage bei einer Low Carb Ernährung schon wieder rausfallen.

Geschmacklich erinnert der Epic Rage insgesamt etwas an Medizin. Er schmeckt nicht untrinkbar schlecht, ein Genuss ist er aber auch nicht. Aber irgendwie passt der Geschmack zum Konzept. Ist halt nichts für weich gesottene das Teil. Und das schmeckt man auch. Wer extrem viel Wert auf leckeren Geschmack legt und bei seinem Booster einen Limonadenartigen Geschmack erwartet, der wird hier nicht glücklich und soll lieber zu einer Dose Monster greifen. Wer es aber auch ganz geil findet die „Wirkung zu schmecken“, der wird den Geschmack und das „sich schütteln müssen“ nach dem Trinken auf eine spezielle Art ganz geil finden.

Geschmack
Löslichkeit

Epic Rage Geschmack im Test
Der Geschmack wurde im Video schon als nicht sehr lecker dargestellt. Trinkbar ist er unserer Meinung nach aber allemal.


Unsere Erfahrung mit der Wirkung des Peak Epic Rage

Bei der Wirkung hat Peak im Gegensatz zum Geschmack ja nicht gerade tiefgestapelt. Wenn man der Werbung Glauben schenken darf müsste der Epic Rage ziemlich brutal anschieben. Dementsprechend hoch sind natürlich die Erwartungen. Mal sehen, ob sie erfüllt werden.

Wachheit und Energie:

Also alleine 350mg Koffein sorgen schon für einen „Hallo wach“ Effekt und wir haben eigentlich kurze Zeit nach der Einnahme diesen klassischen Schlag in die Fresse mit erhöhtem Puls und Schweißtreiben bei der Koffeinmenge erwartet. Diese bleib aber aus. Die Wachheit und Energie steigert sich nach Einnahme so ab ca. 30 bis 60 Minuten und hält dann deutlich Wahrnehmbar für gute 2 Stunden, bevor sie langsam wieder abflacht. Das heißt aber nicht, dass man nach 3 Stunden locker schlafen kann. Dazu aber später noch mehr.

Nach 60 Minuten ist man aber schon ordentlich motiviert und von Müdigkeit ist wirklich 0,0 zu spüren. Selbst wenn die Nacht kurz war. Die Wirkung im Bezug auf Energie geht tatsächlich schon in die Richtung Hardcore Booster mit DMHA. Pausenzeiten können verkürzt werden und selbst in den kurzen Pausenzeiten muss man sich wirklich beherrschen nicht so irgendwelche anderen Übungen zwischenrein zu machen. Bei mir musste der Boxsack im Studio bei der ein oder anderen Satzpause herhalten, um überschüssige Energie loszuwerden. Ich war wirklich überrascht wie stark der Epic Rage vorwärts geht.

Da die gesteigerte Wachheit echt sehr stark wirkt, ist der Peak Epic Rage für die Einnahme am Abend gänzlich ungeeignet. Wer meint sich 4 Stunden nach der Einnahme hinzulegen und schlafen können, kann es probieren, wird aber garantiert nicht funktionieren. Plane lieber mal 6 Stunden plus ein. Denn so lange wirkt die gesteigerte Wachheit definitiv!

Fokus:

Der Fokus und die gesteigerte mentale Leistungsfähigkeit sind für einen Booster der keinerlei illegale Substanze enthält wirklich beachtlich. Der unterschied zur Wirkung von DMAA und DMBA liegt darin, dass man einen sehr klaren Fokus hat. Sprich keinen verstrahlten Tunnelblick, dafür aber einen glasklaren Fokus der hilft sich trotz des Bewegungsdrangs durch die Stimulanzien glasklar auf die Bewegungen zu fokussieren.

Das Ergebnis ist, dass man sich zu 100% auf das konzentrieren kann, was gerade ansteht. Besonders bei Mehrgelenksübungen haben wir die Wirkung am deutlichsten gespürt und besonders davon profitiert.  Es fällt selbst im erschöpften Zustand leichter sich auf die Bewegung gänzlich zu konzentrieren und eine sauber Ausführung zu halten. Was z.B. bei Boostern, die nur Stimulanzien enthalten, nicht gegeben ist.

Pump:

Die Wirkung hinsichtlich Pump führen wir hier nur an, da teilweise bei uns im Testverlauf gefragt wurde, wie die Wirkung dahingehend ist. Es kann keine spürbare Steigerung des Pumps festgestellt werden. Wenig verwunderlich, da auch keinerlei Inhaltsstoffe enthalten sind, die die Vasodilation deutlich verbessern. Grüntee-Extrakt wirkt zwar dahingehen etwas, aber ist natürlich nichts im Vergleich zu Citrullin, Arginin und z.B. Rote Beete Extrakt. Aber das ist auch gar nicht das Wirkungsspektrum des Epic Rage.

Wer gerne noch einen brutalen Pump dazu hat, der kann den dafür vorgesehenen Epic Pump ergänzen. So ist dies auch konzeptionell von Peak gedacht und in unseren Augen eine sehr sinnvolle Lösung, da man den Epic Pump als täglichen Performance und Pump Booster zu jeder Tages- und Nachtzeit einnehmen und zum Epic Rage gelegentlich greifen kann, um das Training ab und an massiv zu pushen.

Nebenwirkungen des Epic Rage:

Keine Wirkung ohne Nebenwirkung? Beim Epic Rage überraschenderweise schon. Die Wirkung klingt langsam ab, ohne spürbares Down. Das einzige, was etwas Probleme verursachen könnte, ist die Einnahme auf komplett nüchternen Magen. Wir empfehlen deshalb so 2-3 Stunden vorher etwas zu essen.

Unser Fazit zum Test und unseren Erfahrungen mit dem Epic Rage von Peak

Der Epic Rage beweist, dass Hardcore nicht immer illegale Substanzen beinhalten und dass nach einem Hoch nicht zwangsläufig ein Down kommen muss. Wir waren in der Tat – und dass kommt bei uns wirklich nicht mehr allzu oft vor, da wir schon so extrem viele Produkte aus dem Pre-Workout Bereich getestet haben – doch recht beeindruckt.

Der Epic Rage hält das, was viele versprechen. Stark gesteigerte Wachheit, mehr Energie und sehr verzögerte Erschöpfung gepaart mit einem glasklaren Fokus ohne Herumflattern, Schweißausbrüche Kreislaufproblemen und Down. Der einzige „Nachteil“ im Bezug auf die Wirkung, es verleitet wirklich den Epic Rage zu jedem Training zu nehmen. Davon raten aber nicht nur wir, sondern auch der Hersteller ab. Warum, wenn doch keine illegalen Substanzen enthalten sind? Es ist richtig, dass keine illegalen Substanzen oder harte Stimulanzien enthalten sind, dennoch werden „Körper und Geist“ über das übliche Maß an Leistungsfähigkeit hinaus gepusht. Demzufolge ist natürlich auch der Körper muskulär und im Hinblick auf das Nervensystem nach solch einer Einheit erschöpfter als nach einem regulären Training. Das funktioniert prima einmal die Woche, um sein Plateau zu druchbrechen. Insbesondere wenn nach so einer Einheit ein, oder auch zwei Rest Days folgen. Dies kann aber auch zum Verhängnis werden, wenn man vier mal hintereinander so ans Limit geht. Zudem tritt stumpft das Nervensystem auch irgendwann ab und die Wirkung lässt nach.

Deshalb empfehlen wir den Epic Rage tatsächlich nur 1 bis maximal 2 mal pro Woche gezielt einzusetzen, um erstens seinen Körper nicht zu überfordern und das Nervensystem nicht zu überreizen und zweitens dem Gewöhnungseffekt entgegen zu wirken. Berücksichtig man dies, und ist beim Geschmack nicht zu sensibel wird man sehr viel Spaß mit dem Epic Rage haben.

Was ebenfalls für Spaß sorgt, ist der Blick auf den Preis, der bei fairen 29,90€ und aktuell mit Einführungsrabatt, bei schon schier unverschämt günstigen 22,43€ liegt. (Der Epic Pump übrigens auch). Somit liegt der Portionspreis regulär bei 1,50€ und aktuell im Angebot sogar bei nur etwas über 1€. Angesichts der starken Wirkung und sehr guten Zusammensetzung ist der Preis gerechtfertigt.

PEAK Epic Rage 300g
  • Stim- & Fokus Substrate in absoluter Maximaldosierung
  • 100% Hardcore: Extreme Wachheit, extremer Fokus
  • Zur Einnahme vor dem Training

 

Geschmack - 7
Löslichkeit - 8.5
Verträglichkeit - 8
Fokus - 9
Energie - 9
Kraft - 8.5
Preis - Leistung - 8.9

8.4

Bei der Gesamtwertung ist zu berücksichtigen, dass die Geschmacksnote insgesamt etwas nach unten zieht. Den Geschmack ungeachtet läge der Epic Rage bei 8,7 Punkten und zählt somit zu den Top Boostern.

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Nico

Nico ist Vollblutsportler aus Süddeutschland und hat in der Vergangenheit mehrere Sportarten erfolgreich im Wettkampfbereich bestritten. Im Bereich Fitness und Krafttraining blickt er auf über 13 Jahre Erfahrung zurück. Anfangs als Ergänzung zum Handball und Kampfsport. Seit 8 Jahren liegt sein Fokus primär im Bereich der körperlichen Fitness und des Kraftsports. Seine Fachgebiete in Theorie und Praxis sind die sportspezifische, leistungsoptimierte Ernährung, sowie zugehörige Nahrungsergänzungsmittel und die Trainingslehre. Seit seinem bayerischen Abitur mit Schwerpunkt bzw. Leistungskurs Sport vor 9 Jahren bildet sich Nico fortlaufend weiter und hat mittlerweile wahrscheinlich mehr Fachliteratur aus den Bereichen Ernährung und Kraft- bzw. Fitnesstraining gelesen, als so manche Leseratte Romane. In letzter Zeit hat er es sich besonders zur Aufgabe gemacht stark gehypte Supplemente und Fitnesstrends objektiv zu hinterfragen und diesbezüglich Klarheit zu schaffen.

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