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Habbys Test und Erfahrungen

Wie lecker und gesund sind die Habbys von Simon Teichmann wirklich?

Habbys – Die Frühstücks-Revolution im Test – und unsere Erfahrungen zu den Protein-Cerealien
Bei den Habbys Frühstückscerealien handelt es sich zwar nicht um ein klassisches Supplement – dennoch wollten wir es uns aufgrund des Proteingehalts und der „gesunden“ Zutatenliste nicht nehmen lassen, die mögliche Alternative zu klassischen Frühstückscerealien zu testen. Wie gut können Captain Cookie und Doc Choc mit klassischen Cerealien mithalten? Und wie steht es um den Geschmack? Wir haben den Test gemacht und verraten euch nachfolgend alles, was Ihr vor eurem Kauf wissen müsst.

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Was ist oder sind Habbys?

Hinter Habbys steckt die Food Dynamics GmbH, die ihren Sitz im deutschen Monheim am Rhein hat und unter anderem von Influencer Simon Teichmann mitgegründet wurde. Das Unternehmen stellt schon jetzt eine Konkurrenz zu klassischen Frühstückscerealien-Marken dar – und das aus gutem Grund. Bei ähnlich gutem Geschmack sollen die Habbys Cerealien wesentlich gesünder und proteinreicher ausfallen. Obwohl die Produkte von Habbys erst vor Kurzem auf den Markt gekommen sind, haben sie bereits großes Aufsehen erregt – sie sprechen vor allem Menschen an, die sich gesünder und zuckerarm ernähren wollen.

Mit den Cerealien von Habbys sollen Anwender nicht länger auf einen guten Geschmack oder gesunde Zutaten verzichten müssen – denn diese schließen sich bei Habbys nicht gegenseitig aus.

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Welche Sorten gibt es?

Die Sorten werden in der 240g Box angeboten und in der 4er Box verkauft – der Erwerb einzelner Boxen ist bisher nicht möglich. Wer möchte, kann sich entweder für seine Lieblingssorte entscheiden oder eine 4er Box mit allen vier Sorten wählen, um erst einmal seinen Favoriten zu finden. Zu den Sorten gehören bisher diese Geschmacksrichtungen:

  • Captain Cookie: Knusperfrühstück mit Karamellkeks Geschmack
  • Doc Choc: Cerealien mit besonders schokoladigem Geschmack
  • Foxy Frost: Cerealien mit Vanilleglasur Aroma
  • annah Honey: Cerealien mit Honig-Mandel Geschmack

Damit kann Habbys bereits den meisten Cerealien-Sorten am Markt konkurrieren. Es bleibt jedoch nur eine Frage der Zeit, bis auch fruchtige Geschmacksrichtungen oder Besonderheiten wie Limited Editions in dem Sortiment zu finden sein werden. Denn: Die Nachfrage nach den gesunden Cerealien steigt.

Nährwerte und Zutaten

Kommen wir zu einem der wichtigsten Punkte: Den Inhaltsstoffen und Nährwerten der Habbys. Denn: Es wird damit geworben, dass diese gesünder ausfallen und keinen zusätzlichen Zucker enthalten. Was also ist stattdessen unter den Zutaten zu finden, wenn die Habbys dennoch einen guten Geschmack bieten sollen?

Wir nehmen jetzt als Beispiel die Sorte Captain Cookie. Wie wir anhand der Zutatenliste erkennen können, enthalten die Habbys Cerealien Folgendes:

  • Ackerbohnenmehl und Milcheiweiß
  • Schokoladen- und Karamellgeschmack mit fettarmen Kakao
  • Backtriebmittel Calciumcarbonat, Speisesalz und natürliche Aromen
  • Süßungsmittel: Maltitsirup und Sucralose

Wie man sieht, wurde tatsächlich kein zusätzlicher Zucker hinzugefügt. Ackerbohnenmehl und Milcheiweiß stehen hier als Proteinquelle zur Verfügung, während die enthaltenen Kohlenhydrate von dem Maltitsirup stammen.

Durchschnittliche Nährwerte pro: 100 Gramm 34 Gramm
Kalorien 345 kcal 118 kcal
Kohlenhydrate

-davon Zucker

-davon mehrwertige Alkohole

51 g

1,3 g

17 g

17 g

0,4 g

5,8 g

Fett 1,7 g 0,6 g
Ballaststoffe 4,6 g 1,6 g
Eiweiß 36 g 12 g

Sehen wir uns die Nährwerte doch einmal genauer an: Pro Portion kommt etwa dieselbe Menge an Kalorien zustande, wie bei vergleichbaren Cerealien (beispielsweise Kelloggs Fruit Loops). Es ist extrem wenig Fett enthalten, dafür bringen die Cerealien aber umso mehr Protein mit. 12g Eiweiß liefert nur eine Portion der Habbys – während andere Cerealien hier nur etwa 2,5g vorweisen. Das dürfte Sport- und Fitnessliebhaber freuen, die ihren erhöhten Bedarf an Proteinen täglich besser decken möchten. Vergleicht man den Zucker, fällt auf: Hier kommen nur 0,4g Zucker zustande, während ähnliche Cerealien mehr als 7g mitbringen! Damit verspricht Habbys also nicht zu viel. Die Sorten sind in Sachen Nährwerte nahezu identisch zusammengesetzt.

Verpackung

Die Habbys machen auf den ersten Blick tatsächlich denselben Eindruck, wie herkömmliche Cerealien auch. Captain Cookie kommt mit einer braunen Verpackung und dem starken Captain als Motiv daher, Doc Choc mit dem verrückten Wissenschaftler und einer dunkelbraunen Verpackung. Das Design wurde so gestaltet, dass sich die diversen Sorten leicht unterscheiden lassen – und im Vorratsschrank praktisch zu lagern sind. Foxy Frost kommt mit einer blauen Verpackung dem Snowboard-fahrenden Fuchs daher, während sich Hannah Honey durch eine gelb-orangefarbene Packung auszeichnet.

 

Auf der Hinterseite kommen die Cerealien mit einem Comic daher, was stark an andere Hersteller erinnert. Nährwerte und Zutaten sind an den Seiten gut leserlich aufgedruckt worden. Entnehmen lassen sich die Habbys wie andere Cerealien auch.

Habbys Geschmack

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Kommen wir nun zu dem wohl wichtigsten Punkt: Dem Geschmack der Habbys! Vorweg können wir sagen: Diese schmecken sehr gut und kommen aromatisch nah an klassische Cerealien mit hohem Zuckergehalt heran. Teilweise konnten wir das Ackerbohnenmehl herausschmecken, aber wirklich nur minimal, sodass es sich hierbei nicht um einen Störfaktor handeln dürfte. Für ein Produkt ohne Zucker fallen die Habbys wirklich lecker aus – sodass man wirklich auf nichts verzichten muss, wie Simon Teichmann verraten hat.

Uns haben zwar alle Sorten gut geschmeckt, dennoch möchten wir an dieser Stelle die Sorten nach den von uns am besten gekürten Aromen sortieren:

  1. Foxy Frost
  2. Hannah Honey
  3. Captain Cookie
  4. Doc Choc

Natürlich handelt es sich hierbei auch um Geschmackssache. Daher würden wir euch empfehlen, auf die Probierbox mit allen vier Sorten zu setzen und so euren Favoriten selbst zu finden.

Das Mundgefühl

Welches Mundgefühl und welche Konsistenz bieten die Habbys? Auch hierbei handelt es sich um einen wichtigen Aspekt, da klassische Cerealien sehr unterschiedlich ausfallen können. Uns ist aufgefallen, dass die Habbys etwas härter wirken, als herkömmliche Cerealien. Weicht man diese kurz in Milch oder Milch-Alternativen ein, liegt aber kein Unterschied mehr zu normalen Frühstückscerealien vor.

Wie kamen die Habbys bei uns zum Einsatz?

Eine Verzehrsempfehlung wird von dem Hersteller nicht mit auf den Weg gegeben. Diese ist auch nicht notwendig, da natürlich alle wissen, wie Cerealien zubereitet und verspeist werden. Ihr könnt die Cerealien nicht nur klassisch mit Milch essen, sondern auch als Topping zu Quark oder Skyr verwenden. So nehmt ihr automatisch mehr Protein zu euch, aber es gibt auch noch einen anderen Grund, wieso wir die Habbys so verwendet haben. Dazu nachfolgend mehr!

Habbys mit Milch

Habbys Kritik

Nachdem wir die Habbys in einigen Punkten gelobt haben, möchten wir an dieser Stelle auch den ein oder anderen Kritikpunkt ansprechen. Wir würden beispielsweise nicht dazu raten, große Mengen Habbys zu konsumieren. Eine halbe oder ganze Packung sollte nicht auf einmal gegessen werden – auch, wenn der gute Geschmack durchaus dazu verleiten kann. Denn: Wer zu große Mengen isst, kann Magenbeschwerden entwickeln oder muss vermutlich bald die nächstgelegene Toilette aufsuchen. Denn: Selbst der Hersteller nennt auf der Verpackung, dass übermäßiger Verzehr abführend wirken kann. Wir empfehlen euch daher, erst einmal 15- 30g der Cerealien zu probieren, um festzustellen, ob der Maltitsirup abführend wirken kann.

Auch zu dem Preis möchten wir an dieser Stelle etwas sagen: Die Habbys können derzeit nur im Online-Shop der Marke gekauft werden und sind – wie bereits erwähnt – nur im 4er Pack erhältlich. Damit kommen Kosten von 29,90 Euro plus 4,95 Euro Versand zustande. Letzterer ist erst ab einem Bestellwert von 40 Euro kostenfrei. Günstiger an die Habbys heranzukommen, ist derzeit nicht möglich. Auch bei Amazon oder ähnlichen Anbietern stehen diese noch nicht zur Verfügung.

Fazit

Die Habbys konnten uns in Sachen Geschmack und Konsistenz völlig überraschen – aber auch die Werbeaussagen, bzw. Versprechen einhalten. In Sachen Nährwerte können die Habbys rundum punkten – mit 36g Protein auf 100g Produkt und kaum Fett und Kohlenhydraten handelt es sich hierbei um eine gute Alternative zu klassischen Cerealien. Als „gesund“, wie vom Hersteller kommuniziert würden wir die Habbys jetzt nicht unbedingt ansehen… aber definitiv „gesünder“ als die gängigen Cerealien mit extrem viel Zucker aus dem Supermarkt.

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Bei herkömmlicher Verwendung finden wir die Habbys leider ein wenig zu teuer. Denn: Eine Portion von 34g kostet hier über einen Euro! Eine Box würde mit 240g umgerechnet 7,50 Euro kosten, was durchaus als kostenintensiv bezeichnet werden kann. Eine Box reicht für etwa sieben Portionen. Dazu kommt, dass uns eine vom Hersteller angegebene Portion mit 34g mit Milch einfach zu wenig waren, um beispielsweise zum Frühstück satt zu werden.

Mit 70g Portionen wären uns die Habbys zu teuer – zudem steigt hier auch die Gefahr, Magenbeschwerden zu bekommen. Letztere haben wir mit 30-50g Portionen aber nicht vermerkt. Die Habbys sind wirklich sehr lecker, aber für manchen zu teuer. Daher haben wir sie eher als Topping für Magerquark und Haferflocken verwendet, um beispielsweise den Geschmack zu verbessern und mehr Knusperstücke zu erhalten.

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