PrepMyMeal kann dir im Alltag das Kochen abnehmen – aber lohnt sich das bei Geschmack, Portionen und Kosten? Wir haben die Mahlzeiten auf eigene Kosten bestellt, unterschiedliche Gerichte probiert und unsere Erfahrungen mit Bestellung, Lieferung und Zubereitung dokumentiert. Dieser Ratgeber verbindet unsere Praxiserfahrungen mit Hinweisen, die dir bei der Auswahl helfen.
Was ist PrepMyMeal und wie funktioniert es?
PrepMyMeal liefert fertig gekochte, tiefgekühlte Mahlzeiten. Du wählst Gerichte aus und erwärmst sie zu Hause. Anders als bei einer Kochbox musst du die Zutaten nicht erst zuschneiden und das Essen selbst kochen. Neben Einzelgerichten gibt es XL-Packungen mit zwei Mahlzeiten pro Packung. [1]
Das ist besonders dann praktisch, wenn du nach der Arbeit oder dem Training wenig Zeit hast. Du bezahlst dabei nicht nur für Lebensmittel, sondern auch für Zubereitung, Verpackung und Lieferung. Ob dir diese Zeitersparnis den Aufpreis wert ist, hängt davon ab, wie du sonst isst: Ein Vergleich mit täglichem Lieferdienst fällt anders aus als ein Vergleich mit selbst gekochten Mahlzeiten.


Bestellung und Abo: Worauf solltest du achten?
Aktuell beschreibt der Anbieter Einzelbestellungen und ein optionales Abo. Kontrolliere vor dem Bezahlen dein Bestellmodell, den Gesamtbetrag und mögliche Folgelieferungen. Änderungen und Kündigungen solltest du anhand der im Kundenkonto und in den Bedingungen genannten Fristen vornehmen. [1] [2]
Der frühere Artikel enthielt außerdem eine Anleitung zum Abschalten regelmäßiger Lieferungen. Weil sich Menünamen und Kontofunktionen ändern können, ist heute die im eigenen Konto angezeigte Verwaltung maßgeblich. Eine bereits vorbereitete Folgelieferung ist nicht automatisch dadurch aufgehoben, dass du erst danach eine Einstellung änderst.
Unsere Erfahrungen mit Lieferung und Verpackung
Bei unserer dokumentierten ersten Bestellung kam die Lieferung zwei Tage nach dem Bestellen per DPD an. Die Gerichte lagen in einem stabilen Karton, waren mit Papier isoliert und mit Trockeneis gekühlt. Bei der Ankunft waren alle Mahlzeiten noch vollständig gefroren. Das bewerteten wir damals mit 9 von 10 Punkten.
Die zwei Tage sind unser damaliger Lieferverlauf und keine aktuelle Liefergarantie. Prüfe deshalb beim Bestellen den angebotenen Termin und plane so, dass du das Paket entgegennehmen und die Mahlzeiten direkt passend lagern kannst.
Auch die Verpackungsmenge gehört für uns zur Bewertung: Fertige Einzelportionen sparen Zeit, bringen aber Verpackungsabfall und Versandaufwand mit. Wer möglichst wenig Verpackung verbrauchen möchte, sollte diesen Punkt gegen die Zeitersparnis abwägen.
PrepMyMeal zubereiten: Mikrowelle, Pfanne oder Ofen?
In unserem Test war das Erwärmen unkompliziert. Wir probierten unter anderem die Pfanne und die Mikrowelle. Am besten gefiel uns das Ergebnis aus der Mikrowelle: Die Gerichte blieben dabei saftig. Aus der Pfanne war die Optik weniger nah an den Produktfotos des Herstellers, was für uns aber weniger wichtig war als der Geschmack.
Die allgemeine Herstelleranleitung nennt für tiefgefrorene Gerichte etwa 7–9 Minuten bei ungefähr 700 Watt; aufgetaut etwa 3–4 Minuten. Im Backofen werden bei 150 °C Umluft etwa 30–35 beziehungsweise 25–30 Minuten genannt. Vorrang hat immer die Anleitung der konkreten Packung, auch zur geeigneten Verpackung und Folie. [3]
Bei der Pfanne lohnt sich das regelmäßige Umrühren. Nicht jedes Gericht reagiert gleich: Reis, Nudeln, Gemüse und Sauce verändern ihre Konsistenz unterschiedlich. Unsere damalige Bewertung für die Zubereitung lag bei 8,5 von 10 Punkten.
Unser PrepMyMeal Geschmackstest
Die meisten der probierten Mahlzeiten schmeckten uns gut. Insgesamt vergaben wir im ursprünglichen Geschmackstest 8,5 von 10 Punkten. Das ist unsere persönliche Einschätzung, keine Laborbewertung und keine Zusammenfassung von Kundenstimmen.
Zu unseren ersten ausgewählten Gerichten gehörten die Süßkartoffel-Hähnchen-Bowl, Hähnchen mit Hummus, Reisnudeln mit Hähnchen, orientalisches Hähnchen, Hähnchen mit Lemongrassoße sowie Hähnchen mit Gemüse und Käse. Gerade die Möglichkeit, verschiedene Gerichte auszuprobieren, gefiel uns.
Bei einer weiteren Bestellung gab es aber auch einen deutlichen Ausreißer: Im gelben Curry mit Hähnchenbrust war das Fleisch teilweise hart und von Sehnen durchzogen. Der Lachs mit Reis und grünen Bohnen gefiel uns dagegen geschmacklich sehr gut. Deshalb würden wir nicht allein von einem gelungenen Gericht auf das gesamte Sortiment schließen.
Einzelbewertungen aus unserem Nachtrag vom März 2025
Später bestellten wir erneut Gerichte, darunter Doppelportionen im Beutel. Die meisten überzeugten uns geschmacklich. Die folgende Übersicht bewahrt die damals festgehaltenen Wertungen. Sie bezieht sich auf die seinerzeit getesteten Varianten; heutige Rezepturen können abweichen.
| Gericht | Bewertung | Unser Eindruck |
|---|---|---|
| Noodles Asian Style | 8,5 / 10 | Gehörte zu den gut bewerteten Gerichten der Nachbestellung. |
| Butter Chicken | 7 / 10 | Erinnerte uns geschmacklich nicht wirklich an das erwartete Butter Chicken. |
| Hähnchen Fajita Bowl | 8,5 / 10 | Positive Bewertung in unserem Nachtrag. |
| Protein Pasta mit Frischkäsesoße | 8 / 10 | Geschmacklich sehr gut; für unsere Erwartungen etwas wenig Protein. |
| Keema Hähnchen · Einzelportion | 9,5 / 10 | Besonders überzeugender Geschmack. |
| Mac & Cheese mit Hähnchen · Einzelportion | 9 / 10 | Eines unserer stärker bewerteten Gerichte. |
Die damalige Einschätzung der Doppelportionen entwickelte sich mit den Bestellungen: Zunächst fanden wir sie etwas schwächer als die regulären Gerichte. Bei der späteren Auswahl waren wir von den meisten Varianten deutlich überzeugter. Eine kleine gemischte Auswahl kann deshalb ein sinnvollerer Einstieg sein, als sofort sehr viele Packungen derselben Sorte zu bestellen.
Portionen und Nährwerte richtig vergleichen
Ein hoher Proteingehalt allein sagt noch nicht, ob eine Mahlzeit für dich passt. Schau zusätzlich auf die Energiemenge, die Portionsgröße, Fett, Kohlenhydrate, Zutaten und gegebenenfalls Allergene. Vergleiche die Menge, die du tatsächlich isst: Werte pro 100 Gramm, pro Portion und pro gesamter XL-Packung sind verschiedene Bezugsgrößen.
Im alten Test lobten wir die proteinreichen Optionen und fanden bei einigen Gerichten den Fettgehalt höher als gewünscht. Eine pauschale Aussage für das gesamte heutige Sortiment wäre daraus nicht ableitbar. Wenn du gezielt deine Ernährung planst, nutze die Angaben der ausgewählten Sorte.
Auch beim Sattwerden spielen persönliche Unterschiede eine Rolle. Eine als Doppelportion bezeichnete Packung muss nicht für jede Person zwei gleichwertige Hauptmahlzeiten ergeben. In unserem damaligen Test konnte ein ganzer Beutel auch als große Mahlzeit dienen. Das ist eine Erfahrung mit der Portionsgröße, keine allgemeine Verzehrempfehlung.
Für eine gezielte Massephase zählt deine gesamte Tagesernährung. Wer Mahlzeiten rund um den Sport plant, findet im Ratgeber zu Kohlenhydraten vor dem Training weitere Orientierung. Ein Markenname oder das Wort „Protein“ ersetzt keine passende Zusammenstellung.
Was kostet PrepMyMeal und wann lohnt es sich?
Die Kosten waren einer unserer wichtigsten Kritikpunkte. Der ursprüngliche Artikel nannte unter anderem 8,49 Euro je Meal bei einer größeren Bestellung sowie 10,99 Euro je Menü einschließlich Versand bei einer kleineren Box. Das sind historische Angaben aus unserem Test und keine aktuellen Angebote. Für deine Entscheidung zählt der heute angezeigte Endpreis deiner Auswahl.
So vergleichst du die Kosten fair
- Addiere den Warenkorb und die tatsächlich anfallenden Lieferkosten.
- Berücksichtige nur Rabatte, deren Bedingungen deine Bestellung erfüllt.
- Teile den Endbetrag durch die Anzahl der Mahlzeiten, die du daraus wirklich machst.
- Vergleiche die passende Portionsgröße mit deiner üblichen Alternative.
Beispielrechnung: 60 Euro für sechs tatsächliche Mahlzeiten entsprechen 10 Euro pro Mahlzeit. Eine XL-Packung, die du allein auf einmal isst, ergibt für diesen Vergleich eine Mahlzeit.
Wenn du sonst häufig Essen bestellst, kann die Kalkulation anders aussehen als beim eigenen Vorkochen. Selbst zu kochen gibt dir außerdem mehr Kontrolle über Portionsgröße und Zutaten. PrepMyMeal ist für uns deshalb vor allem eine Komfortentscheidung für Tage mit wenig Zeit.
PrepMyMeal: Vorteile und Nachteile aus unserer Erfahrung
Das gefiel uns
- Viele der probierten Gerichte schmeckten uns gut.
- Die Zubereitung war einfach und erforderte wenig aktive Küchenzeit.
- Unsere Lieferung kam gut gekühlt an.
- Verschiedene Gerichte sorgten für Abwechslung.
- Die spätere Auswahl an Doppelportionen überzeugte uns überwiegend.
Das sehen wir kritisch
- Der Preis kann bei häufiger Nutzung deutlich ins Gewicht fallen.
- Geschmack und Fleischkonsistenz waren nicht bei allen Gerichten gleich gut.
- Portionsgröße und Nährwerte müssen zu deinen Erwartungen passen.
- Bestellmodell und mögliche Folgelieferungen erfordern Aufmerksamkeit.
- Versand und Einzelverpackungen verursachen zusätzlichen Aufwand und Abfall.
Unser Fazit: Für wen ist PrepMyMeal eine gute Wahl?
Für wenig Küchenzeit und eine vorbereitete Mahlzeit aus dem Tiefkühlfach kann PrepMyMeal praktisch sein. Die meisten unserer getesteten Gerichte gefielen uns; besonders Keema Hähnchen sowie Mac & Cheese mit Hähnchen schnitten in den dokumentierten Einzelbewertungen gut ab.
Weniger passend ist das Konzept, wenn du vor allem möglichst günstig essen möchtest, sehr große Mengen brauchst oder Zutaten und Portionen vollständig selbst bestimmen willst. Auch die Kritik aus unseren Bestellungen gehört zum Gesamtbild: ein enttäuschendes Curry, teils hohe Kosten und eine übersehene regelmäßige Lieferung.
Unser Rat: Starte mit einer überschaubaren Auswahl, prüfe das Bestellmodell und bewerte mehrere Gerichte. Damit findest du eher heraus, ob Geschmack, Aufwand und Preis für deinen Alltag zusammenpassen.
Häufige Fragen zu PrepMyMeal
Kann man PrepMyMeal ohne Abo bestellen?
Ja. PrepMyMeal beschreibt aktuell Einzelbestellungen und ein optionales Abo. Prüfe im Bestellabschluss, welches Modell du gewählt hast, und beachte für Änderungen oder Kündigung die angezeigten Fristen.
Wie hat PrepMyMeal in unserem Geschmackstest abgeschnitten?
Im ursprünglichen Test vergaben wir für den Geschmack 8,5 von 10 Punkten. Bei den später probierten Gerichten reichten die dokumentierten Einzelwertungen von 7 bis 9,5 Punkten. Geschmack und Konsistenz unterschieden sich je nach Gericht.
Wie bereitet man die Mahlzeiten zu?
Je nach Gericht kommen Mikrowelle, Pfanne oder Backofen infrage. Maßgeblich ist die Anleitung auf der jeweiligen Packung. In unserem Praxistest gefiel uns das Ergebnis aus der Mikrowelle am besten, weil die Gerichte saftig blieben.
Sind die Gerichte für den Muskelaufbau geeignet?
Sie können eine praktische Mahlzeit sein. Entscheidend sind die tatsächlichen Kalorien und der Proteingehalt der gewählten Portion sowie deine gesamte Ernährung. Ein Fertiggericht garantiert keinen Muskelaufbau.
Sind XL-Gerichte wirklich zwei Portionen?
PrepMyMeal bezeichnet die XL-Packungen als zwei Mahlzeiten pro Packung. Ob dir eine halbe oder eine ganze Packung reicht, hängt von Gericht und Appetit ab. Vergleiche Preise und Nährwerte immer auf derselben Portionsbasis.
Wie lange sind die Mahlzeiten haltbar?
Beachte das Mindesthaltbarkeitsdatum und die Lagerhinweise auf der konkreten Verpackung. Lagere die Gerichte wie angegeben tiefgekühlt; nach dem Auftauen sind die Hinweise zur gekühlten Aufbewahrung maßgeblich.
Wurden wir für den Test bezahlt?
Laut unserer damaligen Testdokumentation kauften wir selbst, bestellten innerhalb eines Jahres sechsmal und gaben rund 450 Euro aus. Für diesen dokumentierten Test erhielten wir weder kostenlose Mahlzeiten noch eine Provision.
Quellen und Transparenz
- [1]PrepMyMeal: „Über prepmymeal“ – Bestellmodell und Produktformate; geprüft am 6. November 2026.
- [2]PrepMyMeal: Allgemeine Geschäftsbedingungen, insbesondere Regelungen zu wiederkehrenden Bestellungen; geprüft am 6. November 2026.
- [3]PrepMyMeal: „Wie es funktioniert“ – allgemeine Zubereitungs- und Lagerhinweise; geprüft am 6. November 2026.
- [4]Eigene Testdokumentation von Supplement-Bewertung, ursprünglich auf supplement-bewertung.com unter /prepmymeal/ veröffentlicht; inklusive Nachtrag März 2025, gesichert im WordPress-Export vom 13. Oktober 2026.
Unsere Wertungen beschreiben persönliche Geschmackseindrücke. Herstellerangaben sind davon getrennt. Preise, Sortiment, Rezepturen und der Bestellablauf können sich ändern.
Titelbild: redaktionelle Gestaltung mit KI auf Basis von Produktbildern von PrepMyMeal. Kein eigenes Testfoto.




