Gesundheit

Kokosöl als Wunderwaffe gegen die Fettverbrennung?

In diesen Artikel zeigen wir euch wie ihr Kokosöl am besten zur Fettverbrennung einsetzten könnt!

Wenn es um gesunde Ernährung geht, scheint einem jeder etwas anderes zu sagen. Der eine schwört auf ein Lebensmittel, als das beste Wundermittel welches jeder essen sollte, und der andere verteufelt das Selbige als gesundheitsschädigend und gefährlich. Viele Lebensmittel scheiden also die Geister. Gerade heutzutage, wo Gesundheitsbewusstsein ein Trend zu sein scheint, haben viele Menschen, die davor mit Ernährung nicht am Hut hatten, plötzlich ein fieberhaftes Interesse daran. Neuerdings verteufeln immer mehr Menschen Weizen, Zucker und Co. und man hört von so manchen Fitness Begeisterten Individuen, dass man besser von Oliven oder Sonnenblumenöl, zu Kokosöl wechseln sollte. Seit Jahrhunderten schon ist Kokosöl nicht aus Asiatischen Haushalten weg zu denken. Ob für Haare, Haut oder im Essen, Kokosöl ist eindeutig auch bei uns angekommen. Doch warum wird Kokosöl DM als so gesund angepriesen und ist es wirklich gut für uns und kann uns sogar beim Abnehmen helfen?

Kokosöl Fettverbrennung

Ist Kokosöl gesund?

Kokosöl besteht, wie jedes andere Öl auch, aus gesättigten, einfach ungesättigten und mehrfach ungesättigten Fettsäuren.

Gesättigte Fettsäuren sind die Fettsäuren, die schlecht für uns sind, da sie LDL Cholesterin erhöhen und somit unsere Arterien verstopfen, was wiederum sehr gefährlich ist und das Risiko für Herzinfarkt und Co. erhöht. 84% der Fette in Kokosöl sind im Durchschnitt gesättigte Fettsäuren. Das klingt nicht gut bisher. Das ist sogar mehr als in Butter. Aber wir benötigen auch gesättigte Fettsäuren.

Generell sagen Gesundheitsexperten oft, dass man sich von Fetten, die bei kühler Temperatur fest werden und nicht flüssig bleiben, fernhalten soll, da diese hauptsächlich aus gesättigten Fettsäuren bestehen. Jeder der schon mal im Winter Kokosöl zu Hause hatte weiss, dass das auch darauf zutrifft.

Was man allerdings wissen muss ist, dass nicht alle gesättigten Fettsäuren schlecht für uns sind. Manche sind sogar sehr gut für uns, da sie HDL Cholesterin produzieren, was den Effekt von LDL Cholesterin bekämpft und somit unsere Arterien vor der Verstopfung bewahren soll. Die Leute, die auf Kokosöl schwören, weisen also darauf hin, dass die gesättigten Fettsäuren im Öl, MCTs sind- das bedeutet ‘Medium-Chain-Triglycerides’. Diese sind wiederum Fettsäuren die das eben erwähnte ‘gute’ HDL Cholesterin fördern.

Bei Aussagen dieser Art gilt es allerdings zu bedenken, dass Kokosöl zwar, aufgrund der MCTs, HDL Cholesterin fördert, es aber noch immer andere ‘böse’ gesättigte Fettsäuren beinhaltet, die wiederum LDL Cholesterin fördern. Man kann weiters nicht genau sagen, welches Cholesterin also die Überhand gewinnt. Vor nicht allzu langer Zeit, wurden neue Studien veröffenlticht die anzweifel ob gesättigte Fettsäuren überhaupt eine Rolle spielen, wenn es um Herzkrankheiten geht.

Ist Kokosöl gesund für Haut und Haare?

Eine Sache, die man jedoch nicht anzweifeln kann ist, dass Kokosöl sehr gesund für Haut und Haare ist und beim Abnehmen helfen kann.

Wie oben schon erwähnt, haben viele Asiatische Länder die Vorteile, die Kokosöl für Haut und Haare hat, schon lange entdeckt. Man muss nur, zum Beispiel, einen Blick auf die oft makellosen Haare und die scheinbar niemals alternde Haut der Thailänderinnen werfen, um Beweise für die Wirkung von Kokosöl als Bodylotion oder Haarmaske zu sehen.

Für die Haut ist Kokosöl gut, da es Feuchtigkeit spendet und dadurch die Haut hydriert. Mittlerweile weiß so ziemlich jeder, dass Feuchtigkeit für die Haut ein “Um und Auf” ist. Zudem hat Kokosöl auch eine antibakterielle Wirkung, was niemals schaden kann.

Für die Haare ist es auch aufgrund der Feuchtigkeitsspendenden Wirkung so beliebt. Aus irgendeinem Grund scheint es von den Haaren zudem besser aufgenommen zu werden als andere Öle. Ausserdem riecht es gut, und wer mag nicht gern gut- riechende Haare? Der hohe Fettgehalt von Öl generell, ist für trockene Haare, besonders für die Spitzen, eine ausgezeichnete Pflege.

Kokosöl kann nicht nur Haare pflegen, sondern ist laut einiger Experten auch ausgezeichnet für das Haarwachstum, da es dieses fördert. Wer Kokosöl also nicht durch den Magen aufnehmen mag, der macht es am besten durch Haut und Haare.

Kokosöl als Nahrungsmittel

Ob es gut ist, Kokosöl in grossen Mengen zu genießen und andere Haushaltsstoffe, wie Olivenöl damit zu ersetzen, bleibt fraglich. Für Fettverbrennung und Gewichtsverlust ist es allerdings eindeutig förderlich. Das liegt daran, dass MCTs vom Körper anders verdaut werden als andere Fette.

Kokosöl Gesund

Das heisst, der Körper verbrennt diese eher, als sie als Fettdepots im Körper anzulegen. Manche Experten behaupten sogar, dass MCTs den Stoffwechsel bis zu 50% erhöhen können. Das hört doch nun wirklich jeder Abnehm- Freudige gern.

Eine andere Eigenschaft von Kokosöl ist, dass durch die Aufnahme des Öls im Körper, der Energieverbrauch angekurbelt wird, was in einem höheren Kalorienverbrauch resultiert. Das heisst, Kalorien die durch Kokosöl aufgenommen werden, sind anders einzuschätzen als die, die von anderen Fetten stammen.

Wenn man Kokosöl zu sich nimmt, produziert der Körper in der Leber Ketone. Bei der Low Carb Diät, ist es zum Beispiel das Ziel der Diät- Jünger, in den Zustand der Ketose zu kommen. Wenn der Körper Ketone produziert, wird der Appetit gezügelt und die Fettverbrennung angekurbelt. Das heisst: Wer MCTs zu sich nimmt, der verbrennt mehr Fett und isst auch gleichzeitig weniger, da er weniger Appetit hat. Das ist also ein ‘Win-Win’ für Abnehmen Freudige. Einige Studien weisen auch darauf hin, dass Kokosöl dabei helfen kann Bauchfett zu verlieren. Gerade das Abnehmen am Bauch ist generell besonders schwierig und wichtig, das Bauchfett Herzkrankheiten verursachen kann.

Warum es diesen Effekt hat weiss man nicht, doch in mehreren konsekutiven Studien hatte Kokosöl einen Bauchfett reduzierenden Effekt auf die Teilnehmer. Klingt doch vielversprechend oder?

Fazit zu Kökosöl in Bezug auf die Gesundheit und Fettverbrennung

Ob Kokosöl gesund ist oder nicht, bleibt fraglich. Die meisten Forscher und Ärzte scheinen sich jedoch wenigsten darüber einig zu sein, dass es nicht wirklich gesundheitsschädigend ist, sonder einfach nicht besonders gut. Das ist, wie oben erwähnt, auf die Diskussion über LDL und HDL Cholesterin zurückzuführen. Da MCTs das gute HDL Cholesterin fördern, soll Kokosöl gesund sein. Da Kokosöl aber auch LDL Cholesterin fördert, gleicht sich dieser Effekt eher wieder von selbst aus und neutralisiert das Cholesterin im besten Fall.

Für Fettverbrennung, Haut und Haare, scheint Kokosöl erwiesener Massen allerdings ein Allrounder und Wundermittel zu sein! Also, ran ans Öl!

 

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