Frittieren ohne Fett – Heißluft-Fritteuse oder die herkömmliche Fritteuse, was ist gesünder?

Welche Fritteuse passt für die Figurbewusste Ernährung?
Wer sich gesundheits- und figurbewusst ernährt, legt auch im Bereich der Haushaltsgeräte viel Wert auf die entsprechende Technik, um Gewicht und Figur dauerhaft zu halten.

Wer sich gesundheits- und figurbewusst ernährt, legt auch im Bereich der Haushaltsgeräte viel Wert auf die entsprechende Technik, um Gewicht und Figur dauerhaft zu halten.
Sie gehört definitiv zu den Trendgeräten im Jahr 2018: Die Heißluft-Fritteuse hat das Herz vieler figurbewusster Verbraucher erobert. Warum? Das verrät schon der Name, denn es handelt sich um ein Gerät, das mittels Heißluft die gewünschten Speisen zubereitet. Dies ist gesünder, figurbewusster und fettfrei. Dennoch schmecken die Lebensmittel knackig, lecker und tatsächlich frittiert. Zu Recht stellt sich hier die Frage, ob Frittieren ohne Fett überhaupt möglich ist. Und wenn ja, ob das Frittier-Gut anschließend auch wirklich so verführerisch schmeckt wie aus einem herkömmlichen Gerät. Der Geschmack ist im Regelfall auch der einzige Grund, warum der eine oder andere hin und wieder auf ein lecker frittiertes Hähnchenteil, Pommes Frites oder Schmalzgebäck zurückgreift. Mit einer Heißluft-Fritteuse gehört das schlechtes Gewissen, das sich gerne nach einer Portion Frittiertem einschleicht, der Vergangenheit an.

Der Unterschied zwischen einer herkömmlichen Fritteuse und dem Heißluft-Modell

Sehr viel Fett bei der herkömmlichen Fritteuse.
In der klassischen Fritteuse schwimmt das Frittier-Gut im Fett. Geräte mit Heißluft nutzen eine andere, gesündere Zubereitungstechnik.

In der klassischen Fritteuse schwimmt das Frittier-Gut im Fett. Geräte mit Heißluft nutzen eine andere, gesündere Zubereitungstechnik.
Um herauszufinden, wo der Unterschied zwischen den beiden Haushaltsgeräten liegt, ist es nötig, sich sowohl die herkömmliche Fritteuse als auch das Heißluft-Modell im Vergleich genauer anzusehen. Eine klassische Fritteuse bereitet die Speisen mit Öl zu, welches bei jedem Frittier-Vorgang gewechselt werden sollte. Dadurch bekommen die Lebensmittel zwar eine knackige Außenfülle, allerdings erhalten sie so zwangsläufig auch ihr schlechtes, ungesundes Image. Sie enthalten viel Fett und tragen daher nicht zu einer gesunden und figurbewussten Ernährung bei.

Eine Heißluft-Fritteuse funktioniert hingegen entweder auf Basis von einem Teelöffel Öl oder gar keinem zusätzlich hinzugefügtem Fett. Das kommt auf das Modell an. Sie bereitet die Lebensmittel mit einer Art heißem Luftstrom zu, der die Speisen in einer rotierenden Bewegung erhitzt. Im Regelfall ist diese Temperatur bei den Fritteusen individuell regelbar. Dadurch sind die Gerichte am Ende des Frittier-Vorgangs mit erheblich weniger Fett zubereitet und stellen eine leckere sowie gesunde Ergänzung der figurbewussten Ernährung dar.
Welches Modell für den eigenen Haushalt in puncto Qualität und Funktionalität geeignet ist, erfahren Interessierte bei einem faktenbasierten und neutralen Fritteusen Testvergleich. Hier finden sich hilfreiche Informationen zu Fritteusen mit und ohne Fett. Untersucht wurden Kategorien wie Bedienung und Handhabung, Leistung und Volumen als auch Ausstattung. Letzteres bezieht sich beispielsweise auf herausnehmbare Frittier-Einsätze und Behälter, um das Gerät besser zu reinigen.

Darum lohnt sich eine Heißluft-Fritteuse für die figurbewusste Ernährung

Wer sich generell gesund ernährt, verzichtet meistens auf frittierte Speisen. Diese stehen – auch, wenn sie nicht schlecht schmecken – durch den hohen Fett- und Kaloriengehalt auf der Tabuliste. Um sich allerdings hin und wieder eine knusprige und aromatische Belohnung zu gönnen, sind Heißluft-Fritteusen die ideale Alternative. Dadurch verzichten Verbraucher weder auf eine figurbewusste Ernährung noch auf den Geschmack von leckeren frittierten Speisen. Das Frittieren ohne Fett sorgt für ein genüssliches Mahl, ohne dieses später zu bereuen.

Süßkartoffelpommes in der Heißluftfritteuse
Die Speisen sehen köstlich aus, obwohl sie „nur“ mit Heißluft zubereitet wurden.

Die Heißluft-Fritteuse eignet sich beispielsweise, um leckere Süßkartoffelpommes zuzubereiten, die mit einem selbstgemachten Kräuterquark für einen köstlichen, gesunden Snack sorgen. Auch die klassischen Pommes bekommen durch das Heißluft-Modell einen niedrigeren Fettanteil. So lassen sich bei einer Mahlzeit ein paar Kalorien einsparen. Wer jetzt glaubt, dass die Zubereitung in der Heißluft-Fritteuse dem Gar- und Backvorgang im heimischen Backofen genau gleich ist, der irrt. Zum Vergleich dienen die Brennwerte von Pommes Frites. 100 Gramm Kartoffeln haben im Durchschnitt 75 Kalorien. Normal zubereitete Pommes kommen schon auf 270 Kalorien, während im Backofen gegarte Kartoffelsticks um die 250 Kalorien pro 100 Gramm besitzen. Der Sieger ist in diesem Fall die Heißluft-Fritteuse mit gerade einmal 100 Kalorien pro 100 Gramm.
Tipp:Alle, die auf den Geschmacksträger nicht ganz verzichten wollen, fügen einen Teelöffel Öl oder einen Spritzer Fett bei der Zubereitung der Heißluft-Fritteuse hinzu. Dadurch garen die Speisen durch die Heißluft von allen Seiten schön durch, bekommen jedoch einen leichten Knusper-Effekt, ohne dafür komplett in Fett getränkt sein zu müssen.

Heißluft-Fritteuse avanciert zum neuen Allrounder mit facettenreichen Zubereitungsmöglichkeiten

Vor noch gar nicht allzu langer Zeit gab es ein Küchengerät, das sich großer Beliebtheit erfreute. Der sogenannte Thermomix wurde schnell als ultimatives Küchen-Highlight gehandelt. Inzwischen ist die Aufregung etwas abgeebbt. Die Lücke füllte in diesem Jahr die Heißluft-Fritteuse, denn das Gerät ist nicht nur imstande, ohne Fett zu frittieren. Je nach Modell sind folgende Funktionen möglich:

  • Fleisch- und Fischzubereitung: Die klassischen Hähnchenschenkel sind problemlos in der Heißluft-Variante zuzubereiten. Darüber hinaus gibt es viele Befürworter, die besonders gerne und häufig Fisch und Meerestiere in dem Gerät garen.
  • Gemüse: Wer sich als Fan von Ofengemüse bezeichnet, wird Zucchini, Paprika und Co. aus der Heißluft-Fritteuse lieben. Das Gemüse kommt vollständig durchgegart und bissfest zum Vorschein.
  • Brot, Brötchen, Pizza und Muffins: Einige Heißluft-Fritteusen besitzen spezielle Backprogramme. Um diese zu nutzen, gilt es vorher den Teig für das bevorzugte Backwerk vorzubereiten und dieses dann entweder solo oder in einer geeigneten Backform in die Heißluft-Fritteuse zu geben.

Allgemeine Ernährungs- und Fettverbrennungstipps für Figurbewusste

Für eine gesunde, ausgewogene Ernährung und eine dauerhaft schlanke Figur ist allerdings noch etwas mehr nötig, als beim Frittieren auf Fett zu verzichten. Allerdings trägt die Verringerung von Fett, Salz und Zucker im Allgemeinen schon einen Großteil dazu bei, dass das Risiko für Übergewicht und Erkrankungen gesenkt wird. Des Weiteren empfiehlt es sich, die Fettverbrennung mit der richtigen Ernährung und körperliche Betätigung anzukurbeln. Die wichtigsten Unterstützer für solche Vorhaben sind beispielsweise Carnitin, Magnesium, Vitamin C und Methionin. Sie lassen sich unter anderem in Geflügel, Käse, Vollkornprodukten, Nüssen, Fisch, Joghurt und Gojibeeren finden. In diesem Zusammenhang gibt es auch immer wieder neue Entdeckungen, die als wahre Wunderwaffen für die Fettverbrennung gelten. Allerdings ist hier Vorsicht geboten, denn nicht alles, was glänzt, ist tatsächlich auch Gold. Hinzu kommt natürlich das richtige Sportprogramm, denn ohne körperliches Training ist es im Regelfall nicht möglich, überschüssiges Fett zu verbrennen und dauerhaft schlank sowie fit zu bleiben.

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