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Ist Palmöl gesund? Oder doch Krebserregend?

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Palmöl Bildquelle: Pixabay
Ist Palmöl gesund? Das Palmöl (ein pflanzliches Öl) wird aus dem Fruchtfleisch von Palmfrüchten gewonnen. Unter 23 Grad ist dieses Öl allerdings fest. Im Fruchtfleisch der Palmen befindet sich etwa 50 Prozent Öl. Im rohen Zustand weist das Öl eine rötliche Farbe auf. Diese Farbe kommt vom hohen Gehalt an Karotenoiden. Bei uns kommt das Palmöl allerdings in einer verarbeiteten, raffinierten Form, auf den Tisch. Es wird erst nach dem Bleichen zum Verkauf angeboten. Bei der Verarbeitung vom Palmöl gehen jedoch die meisten wertvollen Karotenoiden verloren. Darüber hinaus befinden sich im rohen Palmöl Vitamin E, Phytosterine und sonstige phenolische Verbindungen. Der entscheidende Vorteil von diesem Öl ist sein hoher Vitamin-E-Gehalt – Palm-Öl ist reich an Tocotrienole und Tocopherole. Beim Raffinieren geht jedoch der Großteil der Vitamin E verloren. Eine Alternative zu Palmöl ist das Kokosöl DM, denn es ist gesünder als viele andere Öle.

In diesen Produkten ist Palmöl enthalten

Der Löwenanteil der weltweiten Produktion, nämlich mehr als 80 Prozent, geht an die Weiterverarbeitung in der Lebensmittelindustrie. Dort verwendet man Palm-Öl für die Herstellung von Speiseölen, Keksen, sonstigem Gebäck, Backfetten, Margarine, Speiseeis und auch in einigen anderen Lebensmitteln. Auch viele Nahrungsergänzungsmittel, die von Sportlern regelmäßig eingenommen werden, enthalten das Öl. Der Grund, weshalb Palmöl so gerne von der Industrie für die Herstellung von Lebensmitteln verwendet wird, liegt an seinen Geschmackseigenschaften – Palmöl verbessert nämlich den Geschmack von vielen Produkten und ist extrem billig im Einkauf. Keine andere pflanzliche Fettquelle – außer Kokosfett – hat bei Zimmertemperatur einen festen Zustand, was nicht ohne Bedeutung ist.

Margarine, Schokocremes (Nutella) oder andere verschiedene Brotaufstriche sollen streichfähig sein – diese Fähigkeit verleiht ihnen das Palmöl. Unter 23 Grad Celsius bleibt das Palmöl fest – deswegen wird es so gern in der Lebensmittelindustrie verwendet, sonst müsste man ein anderes gehärtetes Fett nehmen. Auch der Butter kann mit diesem Öl in diesem Zusammenhang kaum konkurrieren, weil das Palmfett wesentlich haltbarerer als Butter ist. Außerdem ist Butter ein tierisches Fett, was für Menschen, die tierische Produkte vermeiden, ein NoGo bedeutet. Palm-Öl ist völlig geschmacksneutral und verändert deswegen den Geschmack der Lebensmittel nicht.

Nahrungsergänzungen brauchen kein Palm-Öl!

 

Die Nährwerte von Palm-Öl

Kalorien: 900

Proteine: 0 Gramm

Fett: 100 Gramm

Kohlenhydrate: 0 Gramm

Ballaststoffe: 0 Gramm

Gesättigte Fettsäuren 49 g
Mehrfach ungesättigte Fettsäuren 9 g
Einfach ungesättigte Fettsäuren 37 g

 

Soll man Produkte mit Palmöl kaufen?

  • es zerstört die Umwelt!
  • Ein zu großer Verzehr von raffinierten Öl kann krank machen!

Hauptsächlich Indonesien hat sich zum Hauptproduzenten des Öls entwickelt. Firmen versuchen mit Brandrodungen immer neue Flächen zu gewinnen. Klarer Verlierer ist die Umwelt, Tiere und schließlich auch wir!

Das reine Öl ist sicherlich nicht ungesund, da wir auch gesättigte Fettsäuren benötigen. Viele Vitamine gehen allerdings bei der Verarbeitung und verloren.

Eine Studie zu „ist Palmöl gesund „gibt es bei efsa zum nachlesen.


Unser Fazit

Wir sollten hauptsächlich auf Produkte, die Palmöl enthalten verzichten, weil es unsere Umwelt massiv zerstört. Ob Palmöl bei geringem Verzehr Gesundheitsschädigend oder gar Krebserregend ist, sei dahin gestellt.

Ein sehr informatives Video zum Thema „ist Palmöl gesund“ lässt sich auch in der ARD Mediathek ansehen Krebsgefahr durch Palmöl

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