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Noopept – Wirkung, Dosierung und mögliche Nebenwirkungen

Noopept gehört zu den Nootropika. Das sind Mittel mit einer vorteilhaften Wirkung auf das ZNS (das zentrale Nervensystem). Noopept entwickelten sowjetische Forscher in den 1970er Jahren. Die Ähnlichkeit zum Antidementivum Piracetam ist unverkennbar. Noopept ist in Deutschland nicht frei verkäuflich und genauso wie Modafinil Apothekenpflichtig. Noopept verspricht Verbesserungen für das Gedächtnis und die Konzentration. Auch weist es neuroprotektive Eigenschaften auf: Es schützt das Gehirn vor einem Verfall. Viele Personen nehmen das Mittel alternativ zu klassischen Racetamen, weil es bei stärkerer Wirkung günstiger erhältlich ist.


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Noopept: Wirkung und Nutzen

Noopept 182x301 - Noopept - Wirkung, Dosierung und mögliche NebenwirkungenDie Wirkung auf das Gedächtnis wurde experimentell nachgewiesen. Nagetiere reagierten auf die Einnahme von Noopept mit einer erhöhten Produktion der beiden Nervenwachstumshormone NGF und BDNF. Beide spielen beim Wachstum und der Erneuerung von neuronalen Verbindungen und den Nervenzellen selbst eine wichtige Rolle. Menschen berichten über bessere Gedächtnisleistungen, die auch bei Ratten nachgewiesen werden konnten. Eine angstauflösende (anxiolytische) Wirkung konstatierten Ärzte bei Personen, die häufig unter Angstgefühlen leiden. Die neuroprotektive Wirkung wurde wiederum in Experimenten mit Nagetieren festgestellt. Vermutlich schützt Noopept vor oxidativen Schäden des Gehirns, die unter anderem durch Alkoholkonsum entstehen. Auch gegen Depressionen könnte Noopept wirken, hierzu laufen aktuell Versuche. Die Behandlung von Alzheimer wird wahrscheinlich durch das Mittel unterstützt, weil es die Reparatur von Zellen fördert und Bindestellen an den Rezeptoren repariert. Die Wirkungsweise basiert unter anderem auf der Stärkung von Gehirnwellen (Alpha und Beta), die eng mit kognitiven Zuständen verknüpft sind. Darüber hinaus lindert Noopept die toxische Wirkung von Glutamat und verbessert die neuronale Plastizität.

Die richtige Dosierung von Noopept

Das Mittel ist sehr potent und sollte zunächst in kleinen Mengen eingenommen werden. Einsteiger beginnen mit zwei- bis dreimal täglich fünf Milligramm, die Tagesdosis sollte bei regelmäßigem Gebrauch zwischen 10 und 30 mg liegen. Bei einer höheren Dosierung können unter anderem Kopfschmerzen auftreten. Die Einnahme mit einer Cholinquelle lindert Nebenwirkungen allerdings deutlich. Für den Gebrauch steht Noopept als Kapsel, Pulver oder flüssig zur Verfügung, es kann auch nasal oder sublingual zugeführt werden. Die Wirkung ist dabei unter Umständen noch größer.

Noopept: mögliche Nebenwirkungen

Nennenswerte Nebenwirkungen gibt es nicht, lediglich leichte Kopfschmerzen treten bei zu hoher Dosierung auf. Im Vergleich mit Piracetam stellte man durch Noopept nur rund die Hälfte der unerwünschten Nebeneffekte fest. Ein Abhängigkeitspotenzial gibt es ebenso wenig wie immuntoxische Wirkungen. Bei starker Überdosierung könnten neben Kopfschmerzen auch Müdigkeit und Demotivation festgestellt werden. Noopept ist hoch bioverfügbar, der Körper absorbiert es vollständig. Das vermeidet Magen-Darm-Beschwerden. Die Blut-Hirn-Schranke wird problemlos passiert. Sollten Patienten Noopept chronisch anwenden, könnte der Blutdruck leicht steigen. Problematisch wäre das nur bei Personen mit Herz-Kreislauf-Problemen. Die Empfehlung lautet daher, die Einnahme nach einigen Wochen für wenige Wochen zu unterbrechen. Studien zur Wirkung während einer Schwangerschaft oder der Stillzeit gibt es bislang kaum. Daher wird für diese Lebensphasen vorläufig von der Anwendung abgeraten. Die Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten sind bestenfalls gering, Patienten können aber hierzu einen ärztlichen Rat einholen. Bis zu 2,4 mg/kg Körpergewicht war bislang keinerlei Toxizität festzustellen. Dennoch fällt Noopept in Deutschland unter das Arzneimittelgesetz und ist daher nicht frei verkäuflich, sondern muss vom Arzt verschrieben werden!


Fazit zu Noopept

Das Mittel zeichnet sich durch eine hohe Wirksamkeit bei kaum merkbaren Nebenwirkungen aus, wenn Anwender die empfohlene Dosierung einhalten. Frei zugelassen ist es lediglich deshalb noch nicht, weil verschiedene Studienergebnisse bislang ausstehen. Dennoch is dieses Medikament nicht frei verkäuflich!

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Noopept ist in Deutschland Apothekenpflichtig und somit nicht frei käuflich. Wir übernehmen keine Haftung für einen Konsum oder Überdosierung dieses Mittels.

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