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DMAA – Supplement mit hohem Nebenwirkungsrisiko

DMAABei 1,3-Dimethylamylamin (DMAA) auch Methylhexanamine, Geranium oder Geranium-Öl genannt, handelt es sich um ein Stimulanz. Es hilft gegen Müdigkeit, zügelt den Appetit, aktiviert den Kreislauf und wirkt insgesamt anregend. Aus diesem Grund finden Präparate, die DMAA (Suizide Blackline) enthalten, in einschlägigen Kreisen als Partydroge und im Sport unter anderem in Workoutboostern Verwendung. Der Wirkstoff gehört zu der Kategorie der Amphetamine und ist deshalb in vielen Ländern verboten. Auch in Deutschland fällt das Mittel unter das Betäubungsmittelgesetz. Handel und Konsum sind daher nicht legal. In den USA wurden Präparate, die DMAA enthielten, im Jahre 2013 auf Verlangen der zuständigen Aufsichtsbehörde FDA (Food and Drug Administration) zunächst vom Markt genommen. Anfang 2016 gelangten sie jedoch wieder in den Handel. Nach Meinung der US-Amerikanischen Hersteller und Händler ist das Mittel für den allgemeinen Konsum freigegeben, da ein anderslautendes Gesetz nicht erlassen wurde. In Europa können Sie das Mittel nach wie vor nicht erwerben.

Für Ausdauersport eher ungeeignet

DMAA enthaltende Präparate wurden in der Vergangenheit als sogenannte Pre-Workout-Supplemente beworben oder als Mittel zur Unterstützung von Diäten angeboten. Vor dem Verbot erfreuten sie sich vor allem bei Sportlern und Body-Buildern großer Beliebtheit. Letztere trauern besonders dem Booster Jack3d nach, das in Bodybuilder-Kreisen einen Ruf als sogenannter „Hardcore-Booster“ genießt. Das Stimulanz wirkt direkt auf das zentrale Nervensystem. Es gilt als Dopingmittel und darf daher von Sportlern in Wettkämpfen nicht verwendet werden. Für den Ausdauersport ist das Mittel ohnehin kaum geeignet, wie verschiedentliche Untersuchungen nahelegen.

Risiken und Nebenwirkungen von DMAA

Das Stimulanz verengt die Gefäße, was zu einem erhöhten Blutdruck führen kann. Erfolgt dieser Anstieg des Blutdrucks abrupt, kann dies ein Gefühl der Beklemmung im Brustbereich sowie Kurzatmung verursachen und möglicherweise sogar einen Herzinfarkt auslösen. Bei vorbelasteten Personen besteht die Gefahr von Hirnblutungen. Institutionen wie das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) sehen die Einnahme DMAA enthaltender Präparate daher sehr kritisch. Auch die Nachfolger DMBA und DMHA sind in der Einnahme kritisch anzusehen.

Weiterführende Links:  Bundesinstitut für Risikobewertung

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Bastian

Bastian ist seit mehr als 15 Jahren leidenschaftlicher Fitnesssportler und gerade in der Weiterbildung zum Ernährungsberater und Fitnesstrainer B-Lzienz. Zu seinen Schwerpunkten zählen Fitness und Supplement-News. Weitere Informationen zum Autor über die unten aufgeführten Icons.

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